Speed-Slalom – Allgemeine Fragen

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Dieses Thema enthält 14 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Jochen vor 11 Jahre, 7 Monate.

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  • #50380

    Jochen
    Teilnehmer

    Moin,

    ich hoffe, das hier ist der richtige Platz dafür, klappt ja nicht immer so beim ersten mal… 😉

    Also: Da ich in letzer Zeit aus gutem Grund verstärkt Speed-Slalom trainiere, mal eine prinzipielle Frage dazu: Seht ihr auf die Kegel? Oder wißt bzw. „spürt“ ihr eher, wo es langgeht? Ich beobachte bei mir nämlich eine Grenze, an der es verdammt schwierig wird, noch schneller zu fahren. Ich glaube aber, daß das kein technisches Problem ist, also daß ich den Fuß nicht schneller bewegen kann, sondern daß mich die Anzahl der Kegel pro Sekunde mental überfordert, sozusagen.

    Ist ja nicht so einfach, wie ich mir das (naiv, wie bin), vorgestellt hatte, denn die Geschwindigkeit variiert ja doch ganz schön, und man muß sich immer wieder daran anpassen.

    Oder man schafft halt eine konstante Geschwindigkeit und kann die Kegel dann blind umfahren… 😉

    Trainiert ihr überhaupt regelmäßig Speed?

    Grüße,

    Jochen

    #65003

    Christoph
    Teilnehmer
    Jochen wrote:
    …sondern daß mich die Anzahl der Kegel pro Sekunde mental überfordert, sozusagen.

    😆

    Nichts für ungut Jochen aber die Aussage ist sooo geil!! 😆

    Ich glaube, ich bring den Satz auch irgendwann mal wenn ich keinen Bock auf das Ãœben habe; „ich bin mit der Menge der Cones mental überfordert, kann mal bitte jemand einen wegnehmen?“. :mrgreen:

    Zurück ON TOPIC: 😉

    Ich schaue grundsätzlich einen, zwei Cones voraus. Und dass ich ebenfalls die Schwierigkeit hatte, ab einer bestimmten Geschwindigkeit die Reihe sauber zu fahren liegt in erster Linie an mangelnder Übung. Man kann den Fuß schneller bewegen und man kann an der Kurventechnik arbeiten, das macht schon viel aus!

    #65004

    Tjaden
    Teilnehmer

    Also ich schau mir die Cones an, aber ich bin auch kein Profi, nunja und die Geschwindigkeit ist bei mir sehr von meiner Tagesform abhängig…

    Bye Christian

    #65005

    Chilly
    Teilnehmer

    Also trainieren tun wir das nicht wirklich…nur so ab und zu mal aus Spaß.

    Aber am wichtigsten wird es sein NICHT zu denken und einfach nur zu machen…..so circa jeden vierten cone mal ansehen und das bein/den fuß koordiniert pendeln lassen.

    #65006

    o
    Teilnehmer

    Ich finde das hängt stark vom Belag hab. Außerdem muss man seinen Rhythmus finden, dann braucht man eigentlich gar nicht mehr auf die Cones zu schauen.

    Die beste Technik ist, nicht mit dem ganzen Körper um die Cones zu steuern, sondern gerade aus durch und nur mit dem Fußgelenk die Cones nehmen. Wenn man das Gewicht dann noch stark auf die Ferse lehnt, kann man viel schneller die 'Kurve' kriegen.

    Grüße

    Ortwin

    #65007

    Stryke
    Teilnehmer

    Da habe ich ganz andere erfahrungen gemacht, überhaupt nicht mit dem Fuss lenken sondern aus dem Knie raus und eher die vordere Rolle belasten. Seit dem ich es so mache bekomme ich und halte den nötigen Speed. Durch diese Position bin ich leicht nach vorne gebeugt und sehe auch die Hütchen. Ob man sie sehen muss hängt vom Gefühl ab, irgendwann kennt man den Rhytmus.

    #65008

    o
    Teilnehmer

    Ja, das habe ich schon irgendwie so gemeint. Zumindest bleibt die Hüfte immer Linear und für eine bessere Beweglichkeit belastet man eher nur eine Rolle. Ob für dich vorne oder hinten stabiler ist, musst du IMO selber rausfinden.

    #65009

    t
    Teilnehmer

    Würde mal sagen Ortwin und Stryke haben beide ein wenig recht!

    Erstmal,

    wir haben nie aktiv Speed Slalom trainiert einfach nur One Foot!

    Wenn man es wirklich trainieren will hier ein paar Tipps:

    – erstmal den normalen One Foot immer wieder fahren bis er hunderprozentig sitzt, aber das dürfte ja klar sein.

    – darauf achten das man den One Foot in einer annehmbaren Geschwindigkeit fahren kann ohne das zweite Bein zu Hilfe zu nehmen bzw. mit dem zweiten Bein auszupendeln!

    – Als erweiterte Ãœbung für mehr Sicherheit versuchen den One Foot mit Grap zu fahren! (Sprich wenn das rechte Bein fährt hält man mit dem rechten Arm das linke Bein hinterm Körper fest)!

    Alternativ sind auch so Übungen wie Shoot the Duck usw. da förderlich weil es alles Sachen sind wo man auf dem einen Bein fährt während man das andere blockiert!Pomesteen

    – Durch die Ãœbungen mit Grap und Bein ruhighalten lernt Ihr automatisch eine Technik wo sich der Fuss sehr eng an den Cones befindet weil so grosses Auscheren den Körper instabil werden lassen würde. Genau diese Technik ist die richtige!

    Also das ganze immer schneller üben!

    Um die Sachen wie Anlauf würde ich mich ganz als letztes kümmern.

    Sprich das allerwichtigste:

    Durch gezielte Übungen den Fuss von dem anderen Fuss entkopplen die Gleichgewichtsverteilung den Körper machen lassen und man wird automatisch schneller und stabiler.

    Ich mache in meinen Trainnigsprogramm sehr oft Basistraining und fahre billigste Moves und Tricks einfach immer wieder und immer schneller. Wenn man dies Kontinuierlich macht wird dadurch auch die Gesamtfahrweise besser.

    Unter anderem ist eine dieser Basisübungen sämtliche One Foot Techniken … Rückwärts Vorwärts mit / ohne Grap, verschränkt hinterm Knie, Rocket …

    Scheinbar bringt es das wenn ich mal von den Ergebnissen im Speed Slalom ausgehe obwohl ich das nie gezielt geübt habe vor Hannover wusste ich nicht mal wie der Anlauf geht.

    #65010

    Jochen
    Teilnehmer

    Tach Christoph,

    Christoph wrote:
    Jochen wrote:
    …sondern daß mich die Anzahl der Kegel pro Sekunde mental überfordert, sozusagen.

    😆

    Nichts für ungut Jochen aber die Aussage ist sooo geil!! 😆

    Ich glaube, ich bring den Satz auch irgendwann mal wenn ich keinen Bock auf das Ãœben habe; „ich bin mit der Menge der Cones mental überfordert, kann mal bitte jemand einen wegnehmen?“. :mrgreen:

    immerhin habe ich nicht behauptet, daß sich mir die Kegel absichtlich in den Weg stellen. Obwohl das zum Thema „Attack of the cones“ eigentlich ganz gut passen würde. 😉

    Aber ich finde, da ist schon was dran: Ich brauche (noch?) eine ziemlich starke Auge-Fuß-Koordination, um nichts umzufahren. Und irgendwann verzähle ich mich einfach. Vielleicht sollte ich das mal mit unterschiedlichfarbigen Kegeln probieren, da kann man bestimmt lustige Experimente mit machen… 🙂

    Jochen

    #65011

    Jochen
    Teilnehmer

    Hallo Chilly,

    Chilly wrote:
    Aber am wichtigsten wird es sein NICHT zu denken und einfach nur zu machen…..so circa jeden vierten cone mal ansehen und das bein/den fuß koordiniert pendeln lassen.

    das ist glaube ich sowieso eine der wichtigsten Grundideen beim Slalom: Nicht denken, nicht gucken, einfach fahren. Irgendwann geht das auch. Ein bißchen Gucken muß man natürlich schon. 😉

    Auch an die anderen: Danke für die Tips, ich bleibe dran, und dann schau'n wir mal am 10. November, was dabei herauskommt… 😀

    Jochen

    #65012

    t
    Teilnehmer

    Willst Du nur beim Speed oder auch beim Freestyle Slalom mitfahren?

    #65013

    Jochen
    Teilnehmer
    Sidewinder wrote:
    Willst Du nur beim Speed oder auch beim Freestyle Slalom mitfahren?

    Nur Speed. Das beherrsche ich mittlerweile wenigstens einigermaßen, ganz im Gegensatz zu Style…

    Außerdem sind die Startplätze ja begrenzt bei Style-Slalom. Aaaber: Wenn noch ein Platz frei sein sollte und sich sonst niemand findet, fahre ich auch beim Style-Slalom mit. Die Leute sollen ja auch was zum Lachen haben. 😉

    Jochen

    #65014

    Stryke
    Teilnehmer

    Mach dir keine Sorgen, in Paris hat auch keiner gelacht. Da bin ich grad mal 2-3 Monate gefahren.

    #65015

    Jochen
    Teilnehmer
    Jochen wrote:
    Aaaber: Wenn noch ein Platz frei sein sollte und sich sonst niemand findet, fahre ich auch beim Style-Slalom mit.

    Was mit grad noch einfiel: Wehe, jemand verzichtet jetzt extra deswegen auf seinen Start. 😉

    Jochen

    #65016

    Jochen
    Teilnehmer

    Hallo Ortwin,

    Ortwin wrote:
    Ja, das habe ich schon irgendwie so gemeint. Zumindest bleibt die Hüfte immer Linear und für eine bessere Beweglichkeit belastet man eher nur eine Rolle. Ob für dich vorne oder hinten stabiler ist, musst du IMO selber rausfinden.

    ich glaube auch, daß es besser ist, auf den Vorderollen zu stehen und aus der Hacke heraus zu lenken. Man spürt förmlich den geringeren Widerstand und kann gleichzeitig seitlich viel Kraft auf die Rollen bringen (Vortrieb).

    Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Slalomfahrer Raucher sind: Die kennen diese Bewegung schon vom Zigarettenaustreten… 😉

    Jochen

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